Kreisliga A Staffel III startet bereits am Freitag

24/08/2018

Bereits am Freitag startet die Fußball-Kreisliga A III mit der Partie des TSV Heimenkirch II gegen den FC Scheidegg sowie dem Wangener Stadtderby zwischen dem SV Deuchelried und Meisterschaftsanwärter FC Wangen II in die neue Spielzeit. Der FC Lindenberg und der SV Eglofs haben die Liga in Richtung Bezirksliga verlassen. Dort hat der TSV Ratzenried den Klassenerhalt verfehlt und wird versuchen, die sofortige Rückkehr zu schaffen. Der SV Amtzell und der TSV Stiefenhofen mussten als Absteiger in die Fußball-Kreisliga B VI den Aufsteigern SV Gebrazhofen und TSV Wohmbrechts Platz machen. Neu dabei ist als Vizemeister der Staffel B I auch der SV Beuren II.

Für den TSV Ratzenried ist das Abenteuer Bezirksliga nach nur einem Jahr wieder beendet. Nun möchte das Team von Trainer Markus Steidle, der seinen Verbleib unabhängig von der Ligazugehörigkeit frühzeitig zugesagt hatte, wieder voll angreifen. „Die Mannschaft ist zusammengeblieben, das spricht für ihren Charakter. Natürlich wollen wir um die Meisterschaft mitspielen“, sagt Abteilungsleiter Rolf Mösch. Der direkte Wiederaufstieg sei aber „kein Muss“. Verstärkung bekommt die TSV-Abwehr durch den erfahrenen Manuel Schlude, der in den vergangenen sieben Jahren beim SV Oberzell in der Landesliga spielte und dort zuletzt Kapitän war. „Wir freuen uns riesig“, sagt Mösch über den hochkarätigen Zugang, der bereits in der Jugend in Ratzenried aktiv war. „So ein Spieler hilft uns mit Sicherheit weiter.“

Zweiter heißer Anwärter auf den Bezirksliga-Aufstieg ist der FC Wangen II. Die Verbandsliga-Vertretung, die erst seit zwei Jahren wieder am Spielbetrieb teilnimmt, sammelte an den letzten acht Spieltagen der vergangenen Saison 22 Punkte und wurde als Aufsteiger Dritter. „Natürlich wollen wir mit der Zweiten wieder in die Bezirksliga hoch, die Qualität haben wir“, sagt Günter Gollinger, der Simon Stiller als Trainer ablöste. Ob dies tatsächlich schon in dieser Saison klappt, hänge jedoch „von vielen Faktoren ab“. Auf dem Weg dorthin kann Gollinger regelmäßig auf Verstärkung aus dem relativ breiten Verbandsliga-Kader bauen. „Wir haben viele junge Spieler im Kader der Ersten, die Spielpraxis brauchen. Da werden immer wieder welche in der Zweiten zum Einsatz kommen.“

Sportlich hatte der FC Leutkirch II den Ligaverbleib in der vergangenen Saison nicht geschafft, profitierte dann aber vom Bezirksliga-Aufstieg des Vizemeisters Eglofs. „Dieses Jahr wird es nicht leichter“, gibt sich Trainer Xaver Krug angesichts der personellen Verluste keinerlei Illusionen hin. Besonders schmerzen ihn die Abgänge von Torhüter Massimo Gabriele (SG Kißlegg), Thomas Kink (FC Wuchzenhofen), Klaus Kuchler und Felix Stitzenberger (beide SC Unterzeil-Reichenhofen). Darüber hinaus rücken einige Spieler nach dem erstmaligen Landesliga-Aufstieg in den Kader der ersten Mannschaft auf. Seine Hauptaufgabe sieht Krug aktuell darin, die Zugänge „in das taktische Konzept mit einzubinden“, um den Klassenerhalt doch möglich zu machen.
Auch für den SV Gebrazhofen ist der Klassenerhalt das Ziel, jedoch unter anderen Vorzeichen. Nach zwei gescheiterten Relegationsteilnahmen sicherte sich das Team im letzten Anlauf unter dem scheidenden Trainer Bernd Schmid dank der Aichstettener Schützenhilfe in der Nachspielzeit des letzten Spieltags doch noch die Meisterschaft und spielt nach 18 Jahren erstmals wieder in der A-Klasse. Beim Fürst-Georg-Pokalturnier in Hauerz präsentierten sich die personell nahezu unveränderten Gebrazhofener in guter Frühform und überzeugten auf dem Weg ins Finale mit Siegen gegen Landesliga-Neuling FC Leutkirch und Bezirksligist SV Seibranz. Dennoch warnt der neue Trainer Bernd Bräuchler, der in der vergangenen Rückrunde bei der Leutkircher A-Jugend aushalf, angesichts der Aufstiegseuphorie vor Leichtsinn. „Gebrazhofen ist keine Übermannschaft. Wenn alle da sind und wir wenig Verletzte haben, können wir gegen jeden mithalten. Wenn aber zwei, drei, vier Spieler fehlen, haben wir Probleme.“

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