Kräftige Portion Selbstvertrauen sollte dem FC Wangen eine große Hilfestellung gegen Hollenbach sein

15/11/2018

FC Wangen – FSV Hollenbach

Kolumne von Uli Coelius

Uli Coelius

Uli Coelius


Die Spieltage 14 und 15 vor Beginn der Rückrunde sind wahrlich kein Zuckerschlecken für die Wangener Verbandsligafußballer. Gleich zwei Aufstiegsanwärter bekommt der FC in Serie vorgesetzt mit dem Tabellenzweiten FSV Hollenbach sowie dem Ligadritten Spfr Dorfmerkingen. Diesbezüglich tut es natürlich unglaublich gut, dass Wangen mit drei Erfolgen hintereinander sowie dem jüngsten 1:1-Unentschieden in Neckarrems eine kräftige Portion Selbstvertrauen tankte. Die aktuelle Bilanz freilich liest sich trotz allem alles andere als angenehm. Nach 13 Saisonauftritten muss sich Wangen mit gerade mal elf Punkten begnügen. So gelten die Aussichten auf den Klassenerhalt als unvermindert bescheiden. Gleichwohl der FCW aus unangenehmen Erlebnissen heraus weiß, was es bedeutet, über eine fulminante zweite Saisonhälfte das angestrebte Ziel zu erreichen.

Ein paar Klassen höher – der Profifußball ist gemeint – die Konstellationen zu erörtern, steht längst noch nicht fest, dass Dortmund nach dem „wahnwitzigen“ Spiel gegen Rekordmeister Bayern München (3:2-Sieg) bereits die Hände an der Meisterschale hält. Auch sollte der VfB Stuttgart – wie München einer der süddeutschen Protagonisten – keinen Gedanken daran verschwenden, sich bereits mit dem Abstieg abzufinden. Das souveräne 2:0 in Nürnberg spricht in dieser Hinsicht eine andere Sprache.

Um sogleich wieder in die „Niederungen“ des gehobenen Amateurfußballs zurückzukehren: Auch der FC Wangen kann die viel zitierte „Quadratur des Kreises“ durchaus schaffen. Es wäre allerdings blauäugig, den vielleicht gerade noch machbaren Klassenerhalt als selbstverständlich hinzunehmen. Ohne Cheftrainer Adrian Philipp sowie der bemühten Mannschaft nur in irgendeiner Form nahe zu treten: Nach wie vor sind es vier Punkte, die zum derzeitigen Relegationsplatz (1. FC Heiningen) die Trennlinie ziehen. Ein kleiner Schritt, ein großer Schnitt? Zumindest eine Hürde, die es zu nehmen gilt.

Was den FC Wangen jedenfalls positiv stimmen sollte: In der Vorsaison wurde Hollenbach gleich zweimal besiegt. Zu Hause mit 2:1 und auswärts 1:0. Das lässt den Schluss zu, dass der ehemalige Oberligist dem langjährigen Verbandsligisten liegen könnte. Neue Saison, neues Spiel. Adrian Philipp darf auf alle Fälle beweisen, wiederum ein Trainer zu sein, der selbst in scheinbar aussichtslosen Situationen in der Lage ist, eine Mannschaft auf Kurs zu bringen. Es mag einerseits sein, einen FC Wangen schon vor der Rückrunde abzuschreiben. Andererseits verfügt der rührige Verein exakt über jene Mittel, das Personal ausdrücklich eingeschlossen, gerade in der Verbandsliga seine Position zu behaupten.

Das zumindest hofft Ihr Kolumnist Uli Coelius

WWK Alexander Rieg

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