FC Wangen braucht dringend Punkte

08/03/2019

Der FC Wangen muss 3-fach punkten

Von Markus Prinz, Schwäbische Zeitung

Der FC Wangen empfängt am Samstag um 14 Uhr in der Fußball-Verbandsliga den Aufsteiger FV Olympia Laupheim. Nach der Niederlage zum Auftakt der Rückrunde beim TSV Essingen steckt der FC Wangen weiterhin tief im Tabellenkeller fest und muss aufpassen, nicht den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu verlieren.

Djamel Yachir beim Wintercup gegen Oberzells Michael Polczynski

Der FC Wangen (rechts Djamel Yachir beim Wintercup gegen Oberzells Michael Polczynski) steht in der Verbandsliga gegen Laupheim unter Druck. (Foto: Christian Metz)


FC Wangen 60 Minuten in Essingen als unbequemer Gegener

Keine große Überraschung war die 0:3-Niederlage des FC Wangen beim hochgehandelten TSV Essingen. Erstmals in diesem Kalenderjahr auf Naturrasen präsentierten sich die Allgäuer aber zumindest eine Stunde lang nicht wie ein überforderter Abstiegskandidat. Die Wangener zeigten sich vielmehr 60 Minuten lang als sehr unbequemer Gegner und machten dem Favoriten das Leben schwer. Geht es nach Wangens Trainer Adrian Philipp, dann darf seine Mannschaft diese couragierte Leistung am Samstag gerne über die komplette Spieldauer auf den Platz bringen. „Wenn wir gegen Laupheim so auftreten wie eine Stunde lang in Essingen, bin ich optimistisch, dass wir als Sieger vom Platz gehen.“

Laupheim mit unten reinziehen

Beim Blick auf die Tabelle wird klar, dass ein dreifacher Punktgewinn für den FC enorm wichtig wäre. Mit drei Zählern könnte Wangen nicht nur den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen herstellen, sondern auch Laupheim mit in den Abstiegssumpf ziehen. „Wenn wir verlieren, ist Laupheim zehn Punkte weg, im Falle eines Heimsieges schrumpft der Abstand auf vier Punkte und Laupheim steht auch wieder unter Druck“, meint Philipp. Das wird jedoch keine leichte Aufgabe. Als „sehr gute und kompakte Mannschaft“ schätzt Philipp den Gegner ein. Auch wenn Laupheim am vergangenen Wochenende gegen Spitzenreiter Dorfmerkingen (0:3) einen kleinen Dämpfer erlitt, können die Gäste auf eine gelungene Wintervorbereitung zurückblicken. Vor dem Rückrundenstart wurden der Verbandsligist SC Pfullendorf (5:0) sowie die Landesligisten FC Memmingen (3:1) und TSV Buch (5:1) bezwungen. Dass man sich davon aber nichts kaufen kann, musste Olympia Laupheim gegen Dorfmerkingen erfahren.

Huber und Friedrich nach Gelb-Rot wieder dabei

Mitentscheidend ist für Philipp das Mitwirken von Laupheims torgefährlichem Angreifer Simon Dilger. „Dilger ist der entscheidende Mann, er kann den Unterschied ausmachen.“ Gegen Dorfmerkingen fehlte Dilger, der in dieser Saison in elf Einsätzen neunmal getroffen hat, krankheitsbedingt. „Ich gehe davon aus, dass er am Samstag wieder auflaufen wird“, sagt Philipp. Wie der Aufsteiger in Wangen taktisch auftreten wird, kann Philipp nicht einschätzen. „Laupheim hat ein sehr variables Spielsystem, manchmal laufen sie den Gegner sehr hoch an und dann stehen sie wieder tief in der eigenen Spielhälfte.“ Im Hinspiel konnte sich der FC Wangen davon ein Bild machen und geriet mit 0:3 unter die Räder. Jedoch haben sich die Wangener im August vergangenen Jahres die Gegentore quasi selbst eingeschenkt. „Wir haben eklatante Fehler gemacht und verdient verloren. Wir haben aber daraus gelernt und diese Fehler abgestellt“, meint Philipp.

Mit von der Partie sind beim Heimspiel auf dem hinteren Ebnet wieder Yannik Huber und Steffen Friedrich, die in Essingen gesperrt zusehen mussten. Gerade Routinier Friedrich, der in dieser Saison ansonsten alle Spiele absolvierte, wird dem FC in der Defensive noch mehr Stabilität verleihen und in diesem wichtigen Spiel die nötige Ruhe ausstrahlen. Ein kleines Fragezeichen stand unter der Woche noch hinter dem Einsatz von Okan Housein, der im Training einen Schlag auf das Jochbein bekommen hat. „Da müssen wir einfach abwarten und hoffen, dass es am Samstag geht“, sagt der Trainer.

Unterstützung erhofft sich Philipp am Samstag von den Wangener Anhängern. „Ich hoffe, dass viele Zuschauer an den Kunstrasenplatz am hinteren Ebnet kommen und uns tatkräftig unterstützen, damit wir die große Herausforderung Klassenerhalt gemeinsam schaffen.“

WWK Alexander Rieg

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