Die Wangener Heimserie soll auch gegen Sindelfingen halten von Uli Coelius

25/05/2018

Kolumne von Uli Coelius

Uli Coelius

Die Wangener Heimserie soll auch gegen Sindelfingen halten

Auch in der Fußball-Verbandsliga neigt sich die Saison unwiderruflich ihrem Ende zu. Schon wieder – drängt es unweigerlich zur Ergänzung. Nur noch zwei Heimspiele für unseren FC Wangen: mit dem VfL Sindelfingen sowie abschließend am 9. Juni die Partie (mit Party) gegen Dauerrivale FC 07 Albstadt. Ein paar – unbedeutende – Klassen höher feierten die Bayern aus München mehr schlecht als recht zum x-ten Mal ihre Deutsche Meisterschaft. „Urgestein“ Hamburger SV (pardon, liebe Fußballfans weit nördlich des Weißwurst-Äquators) ist endlich abgestiegen. Der SC Freiburg, ausgemachter Lieblingsverein unseres badischen FC-Trainers Adrian Philipp, bleibt definitiv Erstligist. Und, traurig, aber wahr: Bernd Rinn, Tausendsassa im Wangener Fußball, dürfte „seinem“ großen 1. FC Kaiserslautern nach dem bitteren Abstieg von Liga zwei in drei mehr als nur mehrere kleine Tränen nachweinen. Wir alle spenden Bernd Rinn, dem Pfälzer durch und durch, gehörig Trost!

Ganz im Gegensatz zum FCK, einst das Furcht erregende Schreckgespenst für die im Allgäu nicht unbedingt unbeliebten Bayern („wir schicken die Punkte portofrei und freiwillig in die Pfalz“), bleibt der FC Wangen nach wohl furchtloser Rechnung von Mathematik-Genie Adam Riese ein weiteres Jahr in seiner wie scheinbar maßgeschneiderten Klasse. Die heißt bekanntlich (und noch) höchste Liga in Württembergs höchst anspruchsvollem Amateurfußball. Nach der Zittersaison 2016/2017, als erst am letzten Spieltag unter gnädiger Mithilfe der Konkurrenz der Verbleib in der Verbandsliga fest stand (3:2 in Laupheim), ein formidabler Fortschritt mit „Schmackes“.

Die Heimserie 2018 liest sich tatsächlich beeindruckend: Zwei Mal 1:1 gegen Rutesheim und Pfullingen, das nahezu sensationelle 8:0 über Dauer-Aufstiegskandidat Essingen, das spielerisch imponierende 4:1 gegen Tübingen sowie ein 2:0 gegen Öhringen und ein hart umkämpftes, aber nicht unverdientes 1:0 über Neckarrems. Natürlich ungeschlagen in heimischen Gefilden – im hinteren Ebnet (auf Kunstrasen), im vertrauten Allgäustadion (auf Naturrasen). Nicht wenige Stimmen, ob, na ja,  Alt oder Jung, machten die Runde, was wohl gewesen wäre, wenn …???!!!

Einspruch, Euer Ehren! Es erscheint durchaus ehrenwert, eines schönen Tages wieder vom Aufstieg in die Oberliga zu träumen. Tatsache allerdings ist, längst zu den etablierten Verbandsliga-Größen zu zählen. Dazu zählt, auch vor dem vorletzten Heimspiel gegen den VfL Sindelfingen, der sich seiner Verbandsligazugehörigkeit keinesfalls verbindlich sicher sein darf, die eigene Heimstärke hellwach zu demonstrieren – unabhängig vom Personal. Der FC Wangen und die Verbandsliga gehören demonstrativ zusammen. Wobei der Kolumnist, ab und an vielleicht zu vertrauenswürdig, glasklar die Überzeugung goutiert, dass der FC Wangen, veritabel geführt, eines Tages noch Großes generieren kann.

Das zumindest findet Ihr Uli Coelius    

WWK Alexander Rieg

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