Der SV Baindt holt sich den Pokal

31/05/2018

Der Bezirksligist SV Baindt hat den Fußball-Bezirkspokal im Bezirk Bodensee gewonnen.

Die Baindter wurden am Donnerstag beim TSB Ravensburg ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen gegen den FC Wangen II aus der Kreisliga A III mit 3:0 (2:0). Neben dem großen silbernen Pokal gab es für den SVB durch den Pokalsieg auch ein Startrecht für den Verbandspokal in der neuen Saison.

Sergen Leyla

Doppeltorschütze Yannick Spohn (links) feierte mit dem SV Baindt den Sieg im Bezirkspokal, Wangens Sergen Leyla verschoss einen Elfmeter. (Foto: Florian Wolf)


Dank einer netten Idee des Pokalsponsors waren die beiden Fanlager gut voneinander zu unterscheiden. Die Baindter hatten weiße T-Shirts bekommen, die Wangener rote. Die rund 500 Zuschauer beim TSB Ravensburg mussten zwar nicht lange auf die erste Chance des Spiels warten – Yannick Spohn flankte auf Philipp Boenke, doch dem Baindter Torjäger rutschte der Ball über den Kopf. Dann allerdings war eher wenig geboten auf dem Rasen.

Das änderte sich grundlegend nach 25 Minuten. Baindts Fabian Gessler bekam den Ball im eigenen Strafraum an die Hand, Schiedsrichter Jochen Kahle pfiff Elfmeter. Doch Sergen Leyla, der für den FCW auch in der Verbandsliga spielt, schoss schwach. SVB-Torhüter Tobias Hage war in der richtigen Ecke und hielt, den Nachschuss von Leyla blockten die Baindter. „Wenn der reingeht, dann geht mit unserer jugendlichen Leichtigkeit vielleicht was“, meinte Trainer Simon Stiller. Fünf Minuten später gab es auf der anderen Seite Elfmeter. Alexander Metzler ging ungeschickt in den Zweikampf mit Spohn, wieder entschied Kahle sofort auf Elfmeter. Boenke machte es deutlich besser als Leyla und traf oben rechts zum 1:0.

Spohn trifft doppelt

Kurz vor der Pause eroberte sich Boenke den Ball kurz vor Wangens Strafraum, legte quer zu Spohn, der auf 2:0 stellte. Für Baindt war es ein perfekter Zeitpunkt fürs zweite Tor, für Wangen dagegen ein ganz schlechter Moment. Zwei individuelle Fehler wurden knallhart bestraft. „Jugend macht eben Fehler“, sagte Stiller. „Aber ich mache meiner Mannschaft keinen Vorwurf, ich bin ihnen auf gar keinen Fall böse.“ Den Nackenschlag galt es für die Mannschaft von Trainer Simon Stiller nach der Pause möglichst schnell zu verarbeiten. Eine gute Chance zum 1:2 gab es für Alexander Metzler in der 53. Minute, Baindts Torwart Hage brachte aber rechtzeitig seine Beine zusammen.

Wangen wurde jetzt deutlich aktiver, Baindt verwaltete die Führung. Gessler gefiel das gar nicht, er trieb seine Mitspieler von hinten an. Nach gutem Zuspiel von Tobias Szeibel hatte Oliver Broszeit nach einer Stunde auch die Chance auf die Vorentscheidung, sein Schuss ging aber ganz knapp am Tor vorbei. Als Boenke in der 66. Minute Timo Maier im Laufduell keine Chance ließ, den freien Spohn im Strafraum sah und dieser auf 3:0 stellte, war die Partie dann aber entschieden. Der Bezirksligist hatte gegen den Kreisliga-A-Vertreter dann doch frühzeitig für klare Verhältnisse gesorgt. „Vor der Saison hieß es, dass wir nicht tauglich für die Bezirksliga wären“, sagte SVB-Trainer Armin Lauriola. „Jetzt sind wir Sechster, haben den Klassenerhalt frühzeitig geschafft und sind erstmals Pokalsieger – wir haben Historisches geschafft und sind überglücklich.“ Es blieb in den letzten Minuten beim 3:0, denn Hage ließ keinen Treffer der Allgäuer mehr zu – Baindt Torwart lenkte den Schuss von Gries zehn Minuten vor dem Ende übers Tor. „Der ganze Verein hat mitgefiebert“, freute sich Lauriola, ehe die Feier richtig losging.

WWK Alexander Rieg

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