Der FC Wangen muss seinen Weg in allen Erfordernissen selbst gehen

17/10/2018

Aus eigener Kraft besteht für Wangen nur eine hauchdünne Chance

Uli Coelius


Als fraglos ratlos gestaltet sich mit finsterer Miene verbunden der aktuelle Blick auf die Tabelle der Fußball-Verbandsliga. Zahlreichen Fans unseres FC Wangen dürfte es nicht anders ergehen. Wenn die Partie gegen eine unberechenbare Mannschaft von Calcio Leinfelden-Echterdingen beendet ist, sind bereits ein Drittel der Saison vorüber. Einen, na ja, mickrigen Punkt hat der FCW bisher auf der Habenseite. Und die Frage scheint nach dem 0:2 in Tübingen berechtigt, wo Wangen weitere Zähler hernehmen will und kann? So brutal wie banal es klingt: Aus eigener Kraft besteht nur eine hauchdünne Chance, das Blatt zu wenden. Diesbezüglich müssen die überaus hellwachen Konkurrenten mitspielen und im Jargon des Phrasenschweins „gehörig Federn“ lassen.

„Landesliga, wir kommen“, genießt mittlerweile eine zweifelhafte Dissonanz, mit der allenfalls Vereine den Ton angeben, deren einziges Bestreben es ist, die Niederungen der Bezirksliga zu verlassen, um baldmöglichst in der zweithöchsten württembergischen Amateurliga entsprechende Dur-Akkorde anzustimmen. Das allerdings kann und darf nicht der Anspruch eines FC Wangen sein, der in der gesamten Region von nahezu sämtlichen Vereinsvertretern als Aushängeschild anerkannt und respektiert wird.

Wangen gehört in die Verbandsliga

Die Verbandsliga als Klasse zu titulieren, die finanziell ein womöglich fragwürdiges Gebilde für Wangen darstellt – allein auf Grund der fehlenden Derbys, kann kein Argument darstellen. Wenn es, und dafür kann unser FC Wangen nun wirklich nichts, „dumm läuft“ aus sportlicher Sicht, steigt Berg wieder in die Verbandsliga auf. Gleichzeitig, und danach sieht es momentan aus, gehen Kißlegg und Leutkirch zurück in die Bezirksliga. Gewonnen wäre rein gar nichts für Wangen, finanziell den Schritt zurück in die Landesliga zu gehen. Und Hand aufs Herz: Monetär zählt der FCW keinesfalls zum Armenhaus der Verbandsliga.

Es ehrt den FC Wangen allenthalben, vielleicht einen Neustart ohne große Namen zu wagen. Wobei der Verein unabdingbar (mindestens) in die Verbandsliga gehört. Personell braucht sich „unser“ FC prinzipiell hinter keinem Konkurrenten zu verstecken. Der fünfte Platz aus der Vorsaison spricht in dieser Hinsicht eine deutliche Sprache! Nur im Schulterschluss zwischen den Verantwortungsträgern, dem Trainerteam, wie auch immer geartet sowie selbstredend der Mannschaft, kann sich der FC Wangen aus einer scheinbar hoffnungslosen Lage befreien – wenn er denn will. Das Spiel gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen könnte ein erster Schritt dazu sein. Hoffentlich!?

Das wünscht sich jedenfalls laut Wangener Devise „mit Leib und Seele“

Ihr Uli Coelius

WWK Alexander Rieg

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