Dem FC Wangen gehen die Spieler aus

05/10/2017

Quelle: SZ-Online Bericht Markus Prinz

Große Personalprobleme beim Fußball-Verbandsligisten vor der Partie in Tübingen

Der FC Wangen gastiert am Samstag um 15.30 Uhr in der Fußball-Verbandsliga beim Aufsteiger TSG Tübingen. Dass es sich hierbei um ein Spitzenspiel zwischen dem Tabellendritten und dem Vierten handeln würde, hätte vor der Saison wohl keiner gedacht.

Wangens Trainer Adrian Philipp sieht das Gastspiel in Tübingen wohl keinesfalls als Spitzenspiel, schon gar nicht unter der aktuellen Personalsituation seiner Mannschaft. Jede Woche fallen dem FC Wangen aufs Neue Spieler weg, sodass der Kader immer dünner wird. Aber die Mannschaft steckte diese Rückschläge bislang bravourös weg. Am Wochenende schlugen die FC-Verantwortlichen vermutlich schon die Hände über dem Kopf zusammen, als in der Schlussphase die so verlässliche Mittelfeldachse Okan Housein und Simon Wetzel verletzt vom Platz musste. Ob die beiden am Wochenende wieder einsatzfähig sind, ist noch unklar. „Okan und Simon konnten am Mittwoch noch nicht trainieren, wobei das Fragezeichen bei Simon größer ist, bei Okan habe ich schon noch die Hoffnung, dass er spielen kann“, sagt ein fast schon verzweifelter Adrian Philipp.

Kaan Basar. Auch er wird in Tübingen fehlen

Basar mit Mandelentzündung

Anfang der Woche hat sich auch noch Defensivallrounder Kaan Basar mit einer Mandelentzündung krankgemeldet und wird wohl bis zum Wochenende nicht fit werden. Am Montag war in Philipps Trainingseinheit lediglich Regeneration angesagt, „wir haben einen Physioabend eingelegt, das haben wir zur Zeit bitter nötig“. In Franz Rädler (privat verhindert) wird in Tübingen auch noch ein weiterer Stammspieler fehlen. Auch wenn die Situation beinahe aussichtslos scheint, gibt sich Philipp dennoch kämpferisch. „Unser Kader ist mehr als dünn und die Ausfallliste fast nicht mehr tragbar, aber wir werden auch in Tübingen unser Bestes versuchen.“

Aber die Aufgabe könnte kaum größer sein, als beim starken Aufsteiger Tübingen zu bestehen. Die Gastgeber konnten in dieser Saison noch nicht bezwungen werden, jedoch mussten sie sich in sieben Spielen schon viermal die Punkte teilen. Wangens Trainer Adrian Philipp hat auch schon eine Schwäche bei den Tübingern ausgemacht – „In der Defensive sind sie schon anfällig.“ Auch wenn zwölf Gegentore in sieben Spielen für eine löchrige Abwehr sprechen, ist Philipp schon bekannt, dass die Tübinger in ihren Heimspielen bisher lediglich einen Gegentreffer hinnehmen mussten.

Starke TSG-Offensive

Blickt man auf die starke Tübinger Offensive, wird die Aufgabe für den FCW beim Aufsteiger immer aussichtsloser. „Tübingen hat vorne schon richtig viel Qualität, vor allem mit Stürmer Jonas Frey sind sie sehr gut aufgestellt“, lobt Philipp. Torjäger Jonas Frey erzielte in dieser Spielzeit bereits sechs Tore und wird für die zuletzt so starke Wangener Defensive ein echter Prüfstein. Aus Tübingen etwas Zählbares mitzunehmen wird für den FC Wangen also zu einer echten Herkulesaufgabe. Was dem Wangener Trainer aber das Wichtigste sein wird, ist, dass sich auf dem „schlechten Rasenplatz“ (Philipp) in Tübingen keine weiteren Spieler seiner Mannschaft verletzen und sich das Lazarett baldmöglichst wieder lichtet.

WWK Alexander Rieg

Waldner Unternehmensgruppe

Autohaus Riess GmbH AMG Performance Center Weißensberg Mercedes

Archive