Adrian Philipp: “Wir haben nur das gemeinsame Ziel, irgendwie da unten rauszukommen”

28/09/2018

Adrian Philipp bekommt Rückendeckung

Trainer des Fußball-Verbandsligisten arbeitet weiter – Samstag in Albstadt

Der FC Wangen gastiert am Samstag um 15.30 Uhr in der Fußball-Verbandsliga beim Dauerrivalen FC Albstadt 07. Wie schon in der Vorwoche spielt auch in dieser Partie der Vorletzte gegen den Letzten und daher benötigen beide Mannschaften dringend Punkte, um aus dem Tabellenkeller zu kommen.

Enes Demircan

Nach der Niederlage gegen Breuningsweiler (Patrick Goncalves) gab es beim FC Wangen (Enes Demircan) viel Diskussionsbedarf. Foto: Josef Kopf


Spieler sprachen Trainer Mut zu

Ein bisschen Untergangsstimmung herrschte schon am vergangenen Samstag nach dem sechsten Spieltag und der sechsten Niederlage beim FC Wangen. Auch gegen den Aufsteiger und Tabellenvorletzten SV Breuningsweiler gingen die Allgäuer als Verlierer vom Platz. Die Enttäuschung war allen Spielern und Beteiligten ins Gesicht geschrieben. Trainer Adrian Philipp ließ sich bei der Pressekonferenz durch seinen Co-Trainer Günter Gollinger vertreten und verschanzte sich hinter einer Werbebande. Mehrere seiner Spieler gesellten sich zu ihm und sprachen ihm Mut zu. Auch Wangens sportliche Leitung und Vorstandschaft gab dem Trainer die volle Rückendeckung. "Es tut schon gut, wenn man nach diesen Ergebnissen solch einen Zuspruch von allen Beteiligten erhält", sagt Philipp.

Klar ist also: Adrian Philipp wird weiter an der Seitenlinie des Verbandsligisten stehen. Zu Beginn der Woche gab es noch mal ein Gespräch zwischen Vereinsführung und Trainerteam. "Wir haben uns dazu entschieden, den Weg gemeinsam weiterzugehen und versuchen zusammen aus dieser schwierigen Situation herauszukommen", sagt Philipp. Der FCW-Trainer kann sich nun wieder rein den sportlichen Aufgaben widmen. "Natürlich war die Situation auch für mich nicht einfach, aber nach den Gesprächen mit den Spielern und dem Vorstand ist auch bei mir ein gewisser Druck abgefallen."

Der Druck bleibt groß

Der Druck bleibt aber. Nämlich der Druck, dringend Punkte zu sammeln. Dass die bisher gezeigten Leistungen zu wenig waren, dessen ist sich auch Philipp bewusst. Am Montag gab es zum Training noch eine einstündige Videoanalyse vom Spiel gegen Breuningsweiler, die den Spielern noch mal einige Fehler vor Augen führen sollte. "Von vielen Spielsituationen gibt es zwischen Trainern und Spielern oftmals verschiedene Auffassungen, aber einige Spieler haben dann doch gesehen, dass sie nicht alles richtig machen und ihre Fehler auch selber eingestanden", meinte Philipp.

Irgendwie müssen Punkte her

Meist sind es die einfachen Fehler, die Partien entscheiden. Diese wollte Wangens Trainer seinen Spielern aufzeigen, um sie schnellstmöglichst abzustellen. Im besten Fall schon am Samstag beim FC Albstadt, der in dieser Saison ebenfalls noch nicht richtig in Fahrt gekommen ist. Philipp schätzt den Gegner als "defensiv kompakt" ein und warnt vor allem vor Standardsituation. "Die Albstädter haben einige großgewachsene Spieler, da sind sie uns deutlich überlegen." Ob Wangens Spieler dieser Aufgabe gewachsen sind, wird sich erst am Samstag zeigen. Viele Alternativen zum letzten Spiel hat Philipp – aufgrund von Verletzungen – ohnehin nicht. "Wir haben nur das gemeinsame Ziel, irgendwie da unten rauszukommen", sagt Philipp. "Und dafür müssen irgendwie Punkte her, da muss es egal sein, wer auf dem Platz steht."


Quelle Schwäbische Zeitung, Autor: Markus Prinz, Bild: Josef Kopf

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